Über uns
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Über uns

Das Ngorongoro-Hyänen-Projekt ist ein Forschungsprojekt des Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Es wurde im April 1996 von Dr. Oliver Höner, Dr. Bettina Wachter, Prof. Dr. Heribert Hofer und Dr. Marion East gegründet. Die Forschungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Ngorongoro Conservation Area Authority und Kooperationspartnern aus internationalen Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Das Team

Oliver HönerOliver Höner: Mitbegründer und wissenschatlicher Leiter des Hyänen-Projektes Ngorongoro-Krater. Ist Mitglied der IUCN Hyena Specialist Group und Koordinator der Roten Liste für bedrohte Tierarten der IUCN für Tüpfelhyänen. Vom Stamm der Schweizer und der Brasilianer.
Philemon NamanPhilemon Naman: Unterstützt das Projekt seit 2015 als Assistent. Sammelt Basisdaten und Proben und kümmert sich um die Wartung der Ausrüstung. Vom Stamm der Iraqw.
09_05_About us-Eve Davidian_redEve Davidian: Schloss sich 2010 dem Hyänen-Projekt an. Untersucht das Abwanderungsverhalten der Hyänen-Männchen und das Zusammenspiel zwischen Fortpflanzungstaktiken, Hormonen und Fortpflanzungserfolg. Vom Stamm der Franzosen und der US-Amerikaner.
09_05_About us-Arjun DheerArjun Dheer: Ist seit 2017 im Projekt. Untersucht die Anpassungsfähigkeit von Hyänen an anthropogene Veränderungen und Mensch-Raubtier-Konflikte in der Ngorongoro Conservation Area. Ist Mitglied der IUCN Hyena Specialist Group. Vom Stamm der US-Amerikaner.
09_05_About us-Alexandre Courtiol_redAlexandre Courtiol: Chef-Datenanalytiker. Untersucht seit 2013 zusammen mit dem Team Fragen zu diversen Themen: sexuelle Selektion, Partnerwahl, sexuelle Konflikte – aus sicherer Entfernung (6536.9 km) und beschützt von Bildschirm und Tastatur. Vom Stamm der Franzosen.
09_05_About us-Liam BaileyLiam Bailey: Stieß 2018 als Junior-Datenanalytiker zum Team. Untersucht demographische Veränderungen bei wachsenden Hyänenclans. Entspross dem Stamm der Australier.
Colino_cropColin Vullioud: Ist seit 2016 Teil des Teams. Lebt eine sanfte Version des Soziallebens von Hyänen im Büro; macht Jagd auf Codes, braucht soziale Unterstützung beim Erstellen von Abbildungen, respektiert Warteschlangen-Konventionen beim Anstehen für Kaffee… Vom Stamm der Schweizer.
Bettina WachterBettina Wachter: Mitbegründerin des Hyänen-Projektes Ngorongoro-Krater. Ist Leiterin des Geparden-Projektes in Namibia. Vom Stamm der Schweizer und der Deutschen.
L-156Dagmar Thierer und Stephan Karl: Unterstützen uns bei der Laborarbeit am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Führen die Vaterschaftsanalysen durch und helfen bei administrativer Arbeit. Vom Stamm der Deutschen.
Tegela Karia & Loltogom OltumoTegela Karya und Loltogom Oltumo: Stießen 2007 zum Projekt. Bewachen das Forscherhaus und helfen bei der Wartung der Ausrüstung und dem Austausch wichtiger Informationen mit den Wildhütern und den Massai der nahegelegenen Dörfer. Vom Stamm der Massai.

Ehemalige Mitglieder und -wirkende:

Malvina Andris, technische Assistentin, Nelly Boyer, technische Assistentin, Nicole Burgener, technische Assistentin, Noon Bushra Eltahir, studentische Hilfskraft, Anne Hertel, wissenschaftliche Hilfskraft, Lekoko Kimaay, freier Assistent, Berit Kostka, technische Assistentin, Michelle Lindson, technische Assistentin, Angelika Mai, technische Assistentin, Tapwaa Ndooto, freier Assistent, Sylvia Schulz van Endert, wissenschaftliche Hilfskraft, Melanie Szameitat, Freiwillige ÖBFD, Kerstin Wilhelm, technische Assistentin.


Die Basis

Das Forscherhaus befindet sich am Rand des Kraters und wird von der Ngorongoro Conservation Area Authority zur Verfügung gestellt. In der Nähe befinden sich ein Stationshaus für Wildhüter, die Ost-Einfahrt in den Krater und die Ngorongoro Sopa Lodge. Das nächstgelegene Massaidorf liegt 5 km weit entfernt. Die nächste Einkaufsmöglichkeit gibt es ca. eine Fahrstunde entfernt in Karatu.

Die Station wird mit Solarenergie betrieben und ist wie ein funktionierendes Büro ausgestattet mit Computer, Drucker, Scanner etc. Den Zugang zum Internet liefert eine Satellitenschüssel. Ein Raum wurde zu einem Mini-Labor mit Zentrifuge, Behälter mit flüssigem Stickstoff und anderem umfunktioniert. Darin können Sektionen durchgeführt und Proben aufbewahrt und bearbeitet werden.


Kontakt

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